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Soloprogramm

Kremp - ist mir so passiert...

Texte und Töne mit Jan-Gregor Kremp und Olaf Weiden (musikalische Begleitung)

Der Schauspieler Jan-Gregor Kremp, vielen bekannt als »Kommissar Keller« im »Polizeiruf 110«, als Bösewicht in zahlreichen »Tatort«-Rollen, als »Hans Behringer« in »Elvis und der Kommissar« oder als Kinostar in »Die Apothekerin« oder »Bunte Hunde« geht mit seinem ersten Soloprogramm auf die Bühne.

Das Soloprogramm KREMP – ist mir so passiert... ist das eindrucksvolle Ergebnis eines lange gehegten Herzenswunsches von Jan-Gregor Kremp, wieder auf die Bühne zurück zu kehren.

In sehr persönlichen Texten und Anekdoten erzählt er Geschichten, die er an den verschiedenen Schauplätzen seines Lebens sammeln konnte. Er spricht, singt und dichtet über seine Kindheit, seinen Beruf, seinen Fußballverein und seine Wahrnehmung der Welt.

Live

Fotos

© Alle Fotos: Dirk van Uden

Da erobern für kurze Zeit der desillusionierte Souffleur oder der Schauspieler, der das Spielen selbst beim Warten in der Bäckerei nicht lassen kann, die Bühne und werfen ein eindringliches und blitzlichtartiges, nicht selten schwarzhumoriges Licht auf die Erinnerungen und Beobachtungen des Künstlers. Lieder über das Leben, Sauf - und Heimatlieder voller Sentiment, die der gebürtige und mittlerweile wieder „freiwillige“ und überzeugte Leverkusener sich am heimischen Klavier einfallen lässt, gipfeln auch schon mal in einer laut geschmetterten Hymne an seinen geliebten Heimatverein Bayer Leverkusen: 'Verseuchte Erde bleibt doch Heimatboden / dort wo 04 dem Abstieg ewig trotzt / Meine Geburt, mein erster Kuss, mein Letzter gehört zu dir / wie Aspirin und Bier'

KREMP – ist mir so passiert... – das sind komische Geschichten und Gedankensplitter aus einem facettenreichen Leben als Schauspieler, melancholische und berührende Erlebnisse, liebevoll-musikalische Betrachtungen, die sich mit bissigen Perspektiven abwechseln.

Verschiedene Karrieren hat der beliebte Schauspieler Jan Gregor Kremp in seiner Laufbahn bereits absolviert. Zur Finanzierung seines Musikstudiums an der Musikhochschule Köln agierte der junge Künstler in Köln erfolgreich in einem Kabarett-Ensemble. Die Kleinkunst gab er schließlich für die Weihen der Großen Bühne auf, studierte Schauspiel am Mozarteum in Salzburg und schaffte nach Jahren als gefeierter Protagonist des Ensembles am Staatstheater Hannover und des Residenztheaters in München den Sprung an das Burgtheater in Wien. Hier spielte er unter der Regie des Intendanten Matthias Hartmann den Franz Moor in Schillers »Die Räuber« - ein Ritterschlag des deutschen Sprechtheaters.

Seine Karriere als Film- und TV-Schauspieler machte ihn schließlich zu einem der präsentesten und charakterstärksten Darsteller in der deutschen Filmszene.

Pressestimmen

»Wir kennen ihn aus Film und Fernsehen. Dass er auch ein sehr persönlich gefärbtes Bühnenprogramm gibt, ist ebenso erfreulich wie logisch. Denn Kremp hat etwas zu erzählen und tut es in scharfsinniger und kurzweiliger Weise…Ein Abend mit viel lakonisch vorgetragenem Wortwitz und eine sehr persönliche Sicht auf das Leben und seine kleinen und großen Stolperfallen«
(Rheinzeitung)

»...ein geistreicher, spitz pointierter und rundum liebevoller Abend mit guter Musik (...) begeistert Kremp mit feiner Selbstironie und bestem humoristischen Understatement, wobei die Grenze zwischen Fiktion und Realität fließend verläuft. Zur Hochform kommt Kremp immer dann, wenn er ohne klagenden Zeigefinger, aber mit bissigster Satire über seine Zunft schwadroniert. Ein Abend, dessen Besuch unbedingt weiterzuempfehlen ist.«
(Bonner Generalanzeiger)

»Hier kippt das Widersprüchliche, Groteske und Ironische in aufrichtige Poesie um. Kremp haut die Dicken in die Pfanne, um sie daraus wie Phoenix aus der Asche mit gereckter Pianistenpranke auferstehen zu lassen.«
(Zitty, Berlin)

»In Maß und Timing zeigt sich hier, dass an dem Mann ein Entertainer verloren gegangen ist. Erst recht, wenn es zwischendurch rockig wird.«
(Kölner Stadt-Anzeiger)

»... zu richtig großer Form läuft Jan-Gregor Kremp immer dann auf, wenn er sich auch mimisch mit seinem Hauptberuf beschäftigt. Dann trifft er die Eitelkeit des Schauspielers auf den Punkt. Dann führt er das angestrengte »Ich bin einer von Euch - nur besser« - Lächeln des TV-Stars beim Bäcker vor oder karikiert bitterböse einen größenwahnsinnigen Souffleur.«
(Kölnische Rundschau)

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Nächster Auftrittstermin

Fr., 15.03.13
Lindenbrauerei, Unna

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